Ostheide-Elbe-Bahn
Geschichte
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Ein Vierteljahrhundert Planung und Bau

Schon Ende des 19. Jahrhunderts begannen die Vorbereitungen für eine durchgehende Bahnverbindung von Uelzen ins mecklenburgische Ludwigslust. Doch erst im Oktober 1911 gab auch das Berliner Ministerium für öffentliche Arbeiten seine Genehmigung. Im Sommer 1914 begannen die Vermessungsarbeiten an der Bahntrasse, für die die an der Strecke liegenden Gemeinden den benötigten Grund und Boden kostenlos zur Verfügung stellten. Durch den Ersten Weltkrieg wurden die Bauarbeiten für Jahre unterbrochen, erst am 15. April 1924 konnte der erste Zug von Dannenberg nach Uelzen rollen.

Wichtige Verbindung nach Mecklenburg

Die Eisenbahnstrecke verband vor dem Zweiten Weltkrieg die ehemaligen Kreise Uelzen und Dannenberg miteinander und stellte durch die Anbindung an die Bahnstrecke Wittenberge–Lüneburg auch eine Verbindung mit Mecklenburg und Brandenburg her. Mit der Zerstörung der Dömitzer Brücke im  April 1945 wurde die durchgehende Verbindung zwischen Ludwigslust und Uelzen unterbrochen, die Bahnstrecke Uelzen-Dannenberg verlor ihre überregionale Bedeutung.

Der Anfang vom Ende

Am 30. Mai 1975 wurde der Personenverkehr auf der Bahnstrecke eingestellt, der fahrplanmäßige Güterverkehr endete im Frühjahr 1993. Nach der Einstellung des Güterverkehrs verkehrten nur noch gelegentlich Züge, die radioaktiven Abfall für das Atommülllager Gorleben transportierten. Letzter Zug zwischen Uelzen und Dannenberg war der zweite Castor-Transport nach Gorleben am 8. Mai 1996, am 1. Juni 1996 wurde die Strecke stillgelegt.

 

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